Konflikte in der Union – ein Dauerzustand?

Konflikte in der Union – ein Dauerzustand?

Seit geraumer Zeit herrscht dicke Luft in der Union. Nach der Bundestagswahl 2017 geraten interne Konflikte immer mehr nach außen und werden zunehmend öffentlich ausgetragen. Nur eine kleine Krise oder doch ein Dauerzustand?

Es ist der 25 .September 2017, die Union erzielt mit 33% die knappe Mehrheit der Stimmen. Doch die Stimmung in der Union ist trotz dessen gekippt, denn die Wahlergebnisse im Vergleich zur letzten Wahl 2013, hat die Union ein Verlust von 8,5 % gemacht. Merkel selber sagte „Wir brauchen nicht lange darum herumzureden, wir hätten uns ein besseres Ergebnis erwünscht“.

Kommen wir zum eigentlichen Teil der Geschichte, einer der größten Diskussionsthemen seit Jahren und aktuell – die Flüchtlingskrise.  Gegen Merkel steht jeher der in der CSU beliebte Horst Seehofer (Innenminister), welcher kein Freund von der Aktuellen Flüchtlingspolitik ist. Dies lässt er oft in Reden gegen Merkels Politik spüren. Aktuell haben die Grünen haben ein Papier ausgeteilt, die Überschrift: „Recht auf Asyl schützen – Migration steuern – Zusammenleben gestalten – Europa retten“. In der Sache sehen sie zwischen CDU und CSU keine Annäherung. Auch Die Linke kritisiert das Vorgehen der internen Flüchtlingspolitik der Union scharf. „Die CSU betreibt Erpressung auf dem Rücken von Menschen in Not“, äußerte Linksparteichef Bernd Riexinger in Berlin. Merkel habe nun von der CSU eine „zweiwöchige Galgenfrist“ bekommen. „Die Verzweiflung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Horst Seehofer müsse immens sein, wenn sie Merkels Kopf als Trophäe bräuchten, um bei den Hardlinern in Lederhosen bei den Landtagswahlen zu punkten“ so Riexinger. Auch Seehofer bedauere sehr, dass die Bundeskanzlerin gewährte Frist von zwei Wochen für so viel Faszination sorge.

Die Frage ist nun wie es weitergehen wird, ob Merkel sich das von Seehofer und Söder selbst überzeugte Meinungsbild weiter gefallen lässt oder endlich mal für Einigkeit in der Partei sorgt. Denn nicht abstreitbar ist, dass die beiden Parteien sich in jeglicher Hinsicht bei fast jeder Debatte uneinig sind. Dies führt zu einem langen Hin und Her, welches in der Regel Zeit und Geld kostet, und nicht im Sinne beider Parteien stehen kann. Es ist in jeglicher Hinsicht schlecht wenn eine bzw. zwei Parteien zusammen aber dennoch gegeneinander arbeiten. Obwohl beide Parteien die selben Werte vertreten. Die nächsten Wochen werden wohl Klarheit bringen, welcher Weg langfristig eingeschlagen werden soll.

 

Ein Kommentar

  1. ich bezweifle, dass sich da in den nächsten Wochen was tun wird… :-/ Aber was solls

     

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