Im Gespräch mit Esra Ünver

Im Gespräch mit Esra Ünver
Kaum jemand wird sie vergessen haben. Bei Popstars begeisterte Esra Ünver vor einigen Jahren Millionen. Doch statt sich auf ihrem Erfolg auszuruhen schraubt sie immer weiter an ihrer Karriere. Doch nicht nur die musikalische Zukunft sieht rosig aus, auch das Familienleben stimmt. Im Interview spricht Esra über die Höhepunkt und Tiefschläge der letzten Jahre und verrät uns mehr über den Kontakt zu ihren Fans.

Infinita: Liebe Esra, vielen lieben Dank dass du trotz Familie und Kind dir die Zeit für ein Interview genommen hast. Wie geht es dir und deiner kleinen Familie denn?

Esra: Erst einmal habe ich zu danken. Eigentlich geht es mir gut. Es ist nur echt anstrengend, aber das ist ja klar. Ansonsten läuft wirklich alles top, da kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Infinita: Sehr viel positive Resonanz ist ja auf deine Entscheidung gefolgt, dass du dich für dein Kind gegen das Rauchen entschieden hast. Was hat sich noch verändert?

Esra: Eigentlich ist alles noch wie früher. Natürlich bin ich jetzt erwachsener vom Denken her, weil man einfach nicht mehr so leben kann wie vorher, als ich noch kein Baby hatte. Ein Kind, auf das du aufpassen musst, dass du beschützen möchtest und für das du Verantwortung hast. Ich habe direkt aufgehört zu rauchen, ich konnte das einfach nicht mehr. Mit meinem Gewissen hätte ich das gar nicht vereinbaren können, denn Rauchen ist natürlich generell schlecht. Damals habe ich knapp eine Schachtel am Tag geraucht und das war schon echt viel.  Leider kam ich durch falsche Freunde dazu und wurde zum Rauchen verleitet. Naja, jetzt habe ich auf jeden Fall aufgehört und bin sehr stolz darauf. Seitdem habe ich keine mehr geraucht und da bin ich auch sehr stolz drauf! Auch mein Verlangen ist gänzlich verschwunden. Ich will niemanden verurteilen, aber man muss bedenken, dass man nicht nur für sich entscheidet, sondern auch für das Kind und da denke ich, dass man sich ein wenig zusammenreißen sollte. Wenigstens diese 9 Monate.

Infinita: Das Familien- und Berufsleben ist nicht immer einfach unter einen Hut zu bringen. Wie ist es für dich gleichzeitig erfolgreiche Musikerin und ebenso erfolgreiche Mutter zu sein?

Esra: Das ist eine schöne Frage. Es ist nicht das Einfachste, da ich auch keine Nanny oder ähnliches habe. Ehrlich gesagt möchte ich auch keine, man schafft sich ja nicht ein Kind an, um es dann an eine Nanny abzuschieben. Dass ich mir für die Kleine aber eine Auszeit genommen habe finde ich auch super von mir selbst, denn diese Zeit sollte man genießen. Es kamen jetzt auch ein paar Kommentare, weil ich ja bereits nach 9-10 Monaten schon wieder mit der Musik angefangen habe. Die Mutter-Kind-Zeit geht in der Regel ja auch nur 10 Wochen und die Frauen gehen danach auch wieder arbeiten und folgen ihrem normalen Arbeitsleben. An meinem Job ist das Tolle, dass ich nicht den ganzen Tag weg bin. Ich habe meine Auftritte über drei bis vier Stunden und bin danach wieder zuhause. Natürlich gibt es dann auch Auftritte, in Berlin oder weiß der Kuckuck wo, wo man mit einer Übernachtung rechnen muss. Zum Glück bin ich und auch die ganze Familie da sehr flexibel.

Infinita: Popstars war ja praktisch der Auslöser für Ihre Karriere. Was verbindest du heute noch mit der Zeit bei Popstars?

Esra: Also ich muss schon sagen, dass die ganze Popstars-Geschichte mir positiv in Erinnerung geblieben ist. Gäbe es das nicht, wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Schlechtes gab es eigentlich nicht. Man passt mehr auf was man sagt und wie man es sagt, weil halt auch vieles ein bisschen zusammen geschnibbelt wurde. Das ist aber glaube ich bei jedem Fernsehsender so. Also ist das jetzt nicht so das Tragische. Aber man wundert sich doch, wenn dann irgendwas im Fernsehen kommt, was man gar nicht in dem und dem Zusammenhang gesagt hat. Ansonsten muss ich sagen, ist mir alles noch positiv so in Erinnerung geblieben. Die Zeit war auch echt schön. Ich würde es auch ehrlich gesagt liebend gern wieder machen, weil es war einfach der Hammer. Vor allem die ganzen Leute die man da getroffen hat, wozu man eigentlich so im privaten Leben oder auch so als Künstler schwer rankommt. Das ist schon echt Hammer gewesen.

Infinita: Dein Bekanntheitsgrad ist in den letzten Jahren ja stetig gestiegen. Hat sich sehr viel verändert, sodass du auch schon mal auf der Straße angesprochen wurdest?

Esra: Es gab da mal eine Sache, die mir bis heute nicht aus dem Kopf gegangen ist und sicher auch in 10 Jahren noch nicht aus dem Kopf gegangen sein wird. Ich wollte mal mit meiner Mutter, meiner Tante und meiner Schwester einkaufen gehen. Damals war ich noch nicht verheiratet. Wir waren in Oberhausen einkaufen und auf der Straße war ein Weihnachtsfest. Das war damals knapp 18 Monate nach Popstars und ich wollte mal wieder shoppen gehen, für mich selbst. Daraus wurde allerdings nichts, da ich jede zwei Meter für Fotos angehalten wurde. Es ist echt klasse, dass man auch Jahre nach Popstars noch erkannt wird. Einfach Hammer! Nun ja, auf jeden Fall waren wir einkaufen und das war total witzig, da ich zu meinem Shoppingtrip 400-500 Euro mitgenommen hatte und am Ende vielleicht 10 davon ausgegeben hatte. Zu mehr bin ich einfach nicht gekommen und diese 10 waren dann auch nur fürs Essen. Aber das Witzigste ist, dass in dem Moment auch noch WDR dort war um eine Doku zu Mariah Carries Weihnachtssong “All I want for Christmas is you” zu drehen. Die haben mich dann gesehen, als ich von Leuten umringt war und kamen auf mich zu, fragten mich wer ich bin und woher ich komme. Dann hat es sich so ergeben, dass ich dann mit Mariah Carries Weihnachtssong im Fernsehen stand.

Es gab auch noch einige andere Situationen. Einmal haben ein paar Mädchen angefangen zu heulen als sie mich gesehen haben. Da meinte ich nur zu ihnen: “Ihr müsst doch nicht heulen, wenn ihr mich seht. Ich bin doch auch nur ein normaler Mensch.“ Wenn so ein Elyas M’barek vor mir stehen würde , würde ich jetzt auch nicht so ausflippen. Es sind einfach normale Menschen aus dem Fernsehen. Jeder Mensch kann ins Fernsehen kommen mit seiner Art und Weise oder was er kann. Ich kann jetzt halt singen und schauspielern. Ich hab es bis jetzt nur noch leider nicht so wirklich mit dem schauspielern probiert, außer in der Trovato Sendung. Ich würde das aber gerne mal probieren, vielleicht ergibt sich ja die nächsten Jahre etwas. Naja also ich würde jedenfalls nicht ausflippen, wenn ich einen Star vor mir hätte. Gut, damals bei Robbie Williams ist das ja logisch, dass man da ausgeflippt ist. Aber ansonsten waren da wirklich ein paar Situationen mit Mädchen die geweint haben, die sich nicht mehr eingekriegt haben, weil die sich nicht getraut haben ein Foto mit mir zu machen.

Infinita: Wenn man dein Äußeres von vor 3 Jahren mit deinem Aussehen heute vergleicht sieht man einen deutlichen Unterschied. War das eine normale Entwicklung oder wolltest du dich bewusst verändern?

Esra: Ich würde sagen, ich habe mich bewusst so verändert. Ich hatte ja auch vorher schon längere Haare und finde auch längere Haare sind was Tolles. Ich muss sagen, die Kurzhaarfrisur stand mir zwar, aber es war echt jedes Mal eine Menge Arbeit die nachzufärben. Ich habe glaube ich alle zwei Tage nachfärben müssen. Ich meine, wenn ich jetzt draußen mit einer Kurzhaarfrisur mit dem rot rumlaufen würde, würden mich auch viel mehr Leute erkennen als jetzt. Ich habe ja jetzt längere Haare und dunkle Haare. Es gibt Mädchen, die sehen wundervoll aus mit kurzen Haaren aber mir steht das ehrlich gesagt nicht. Also so eine Mittellänge steht mir überhaupt nicht. Ich sag dazu Prinz Eisenherz Frisur. Das war eine total schreckliche Frisur. Da hatte ich ein Pony und die Haare gingen bis zum Kinn, das ging gar nicht und ich war froh, als wir die abrasiert haben, muss ich ganz ehrlich sagen. Da war mir sogar eine Glatze lieber, als diese Haare. Die Frisur ging echt nicht. Ich fühle mich jetzt einfach wohl, so wie ich aussehe. Ich mag meine langen Haare einfach!

Infinita: Die Entscheidung für ein Musikgenre begründen viele Künstler mit der Aussage: „Es wurde mir in die Wiege gelegt“. Wie bist du denn zu deiner Musikrichtung gekommen?

Esra: Das war ganz einfach, da ich ja Deutsch singe. Nicht jeder Sänger liebt das, was er singt. Ich selbst habe aber nichts gegen Deutsch. Natürlich singe ich lieber Englisch, wie sollte es auch anders sein. Ich bin zu deutsche Songs durch mein Management gekommen, dem Dirk Nie. Und das hat sich dann so angeboten. Ich hab dann natürlich erst mal hin und herüberlegt – ist das meins, ist das nicht meins. Im Endeffekt singe ich das, was mir und den Leuten gefällt. Wenn es jetzt wirklich ein Lied gewesen wäre, was mir gar nicht zusagt hätte, hätte ich das niemals gesungen. Also so bin ich einfach. Selbst wenn das Lied jetzt Geld gebracht hätte, würde ich niemals einen Song singen, mit dem ich nichts anfangen kann. Ich muss mich ja auch irgendwie wohlfühlen. Beim Schauspielen ist das wieder etwas ganz anders als beim Singen. Da drückt man ja seine Gefühle aus und man sorgt für ein gewisses Feeling. Das kommt aber auch nur dann, wenn dich die Lieder selber ansprechen.

Infinita: Vor etwa einem Jahr erschien deine sehr erfolgreiche Single „Zeig mir die Sonne“, welche du zusammen mit Stephan Dicke (zum Interview) aufgenommen hast. Was macht diesen Song für dich zu etwas besonderem?

Esra: Ja, es ist ja nun mal ein Deutsches Lied. Deutsch versteht hier jeder. Wir Leben ja nun mal in Deutschland. Als ich den Text gehört habe, meinte ich „So schlecht ist das gar nicht“. Es handelt ja von „Zeig mir die Sonne, zeig mir das Licht“ - bedeutet ja nicht der Sonnenschein draußen, sondern steht eher für Hoffnung und Hoffnungsschimmer. Ich finde es ist einfach ein tolles Lied. Auch persönlich hat es mich angesprochen, weil es vielleicht auch etwas mit der persönlichen Vergangenheit zu tun hat, die man erlebt hat. Ich fand auch den deutschen Text super. Da haben wir gesagt „Pass auf, das singen wir mit dem Stephan Dicke“.

Infinita: Gerade haben wir schon die Zusammenarbeit mit Stephan Dicke angesprochen. Wie ist die Zusammenarbeit mit ihm?

Esra: Wir haben noch Kontakt. Generell bin ich so ein Mensch, der gerne was mit den Menschen zu tun hat, mit denen er zusammenarbeitet. So stimmt dann auch die Musik. Du schauspielerst ja auch quasi auch in diesem Musikvideo. Man hält sich gemeinsam an der Hand fest, man singt gemeinsam für einander, man tut ja so, als ob man zu demjenigen singt. Ich finde es super, wenn man danach auch noch Kontakt zu diesen Leuten hat.

Infinita: Du feierst dein Comeback nach über einem Jahr. Ist es für dich einfach wieder reinzukommen oder brauchst du eine gewisse Anlaufzeit?

Esra: In meiner Auszeit habe ich nicht mal privat irgendwo gesungen, damit meine ich Auftritte und ähnliches. Ich wollte mir Zeit für die Kleine nehmen. Sie war am Anfang auch sicher nicht die Einfachste, da habe ich meine kompletten Nerven gebraucht. Ich denke, dass ich das schon gut hinbekomme. Aber es ist natürlich so wie in jedem Job, man brauch halt seine Zeit um wieder reinzukommen. Auch als Schauspieler ist es so. Wenn du ein Jahr vom Fenster weg bist und dich zurückziehst brauchst du halt auch deine Zeit. Als Beispiel auch ein Job im Supermarkt. Da brauch man an der Kasse auch nach einem Jahr wieder Zeit um alles so zu machen wie vorher. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich mich anschleiche!

Infinita: In den letzten Jahren ist ja sehr viel passiert. Was waren Deine persönlichen Highlights, sowohl privat als auch beruflich?

Esra: Highlight war natürlich meine Tochter, das steht schon mal fest. Dann meine Ehe, da bin ich total froh. Ich habe ganz viele Freunde in meinem Umkreis, die auch einen Partner haben und sich haben scheiden lassen oder getrennt sind wegen des Kindes. Das alles, weil sie einfach überfordert waren. Bei uns ist das zum Glück überhaupt nicht so, da bin ich echt froh. Wir geben uns gegenseitig Halt. In der Musik ist es natürlich super dass ich wieder im Gespräch bin. Wirklich weg vom Fenster war ich natürlich nie wirklich, irgendjemand hat ja immer über mich berichtet und da bin ich echt froh drüber. Ja Highlights die halt wirklich so geknallt haben, waren wirklich die mit der Musik und meine Ehe und meine Tochter und dass ich bis jetzt noch gesund bin und munter und natürlich meine ganze Familie.

Infinita: Du bist in sozialen Netzwerken vertreten und lässt deine Fans aktiv an deinem Leben teilhaben. Wie wichtig ist dir der Kontakt zu deinen Fans?

Esra: Sehr wichtig, allerdings habe ich ein Problem. Und zwar bin ich nicht mehr auf meiner Facebook-Seite als Admin. Ich kann da nichts mehr posten und das schon seit einem Jahr. Das ist ganz, ganz böse. Ich weiß auch nicht, wie ich meine Seite wieder bekommen kann. Die Seite besteht noch unter “Esra Ünver”. Dass ich nicht mehr darauf komme ist total nervig. Deswegen hab ich mir eine vorübergehende Seite eingerichtet, die ist aber jetzt auch nicht so der riesen Bringer. Zwar sind da einige schon drauf, aber trotzdem würde ich sehr gerne die andere Seite wieder haben, kriege es aber einfach nicht hin. Das war wohl der negativste Moment der letzten 1,5 Jahre. Auch Facebook haben wir schon angeschrieben und alles Mögliche. Schade, ich hätte die Seite gerne wieder. Ich mag es mit meinen Fans zu kommunizieren. Ich merke ja auch, wie viele Leute meine Beiträge liken oder sonst was und das ist echt schade, dass ich da nicht drauf komme.

Infinita: Gab es denn auch schon negative Erfahrungen mit Fans?

Esra:  Es gibt einige Fans, die mich wirklich angesprungen haben. Ich bin jetzt nicht jemand, der Security oder so eine Kacke um sich hat. Deswegen ist sowas leider nicht zu vermeiden. Nun ja, was will man da machen. Wäre ich jetzt auf die Fresse gefallen hätte ich wahrscheinlich anders reagiert, aber zum Glück ist nichts passiert. Ich muss auch sagen, dass ich so einen Stalker habe, der komplett krank ist. Also der ist schon meiner Meinung nach, wenn er diesen Artikel ließt wird es wissen was ich meine. Also das ist schon ganz schlimm, lauert mir auf und hat sogar meine gesamte Familie angeschrieben. Er nervt, schreibt Morddrohungen und dann ist auf einmal wieder alles gut und er will mich heiraten. Und am Ende kommen doch wieder Drohungen. Das ist echt, echt schlimm. Ich frage mich, was in solchen Köpfen vorgeht. Ich meine ich bin auch Fan von paar Leuten, aber man kann doch nicht so fanatisch sein. Wie soll ich das sagen? Man kann doch nicht so krank im Kopf sein. Das ist ja schon eine richtige Krankheit. Man kann doch nicht die Leute ausspionieren, die ganze Familie da reinziehen und anschreiben und Morddrohungen und dann wieder Heiratsanträge und was weiß ich was.  Und das ist alles ernst gemeint! Er versucht Nummern zu bekommen und Codes zu knacken! Ich meine, ich mag meine Fans. Aber wenn das so weit geht, das ist echt keine Fanliebe mehr. Ich merke auch, dass der Typ meiner Mama und uns allen auf den Sack gegangen ist. So richtig! Natürlich haben wir ihn überall gelöscht und blockiert, aber ich glaube er hat wirklich 30 Profile mit verschiedenen E-Mail Adressen und verschiedenen Namen. Er hat sogar Fotos von seinem Zimmer geschickt mit der Aussage: “Hier können wir gemeinsame Stunden verbringen”. Das ist wirklich zu viel. Ich würde wirklich sauer werden, wenn er bei mir vor der Haustür stehen würde. Aber zum Glück wohnen wir gut abgeschottet, sodass hoffentlich nichts passiert.

Infinita: Du bist eine starke, junge Frau. Bist du mit deiner offenen Art schon einmal irgendwo angeeckt oder wirst du von jedem akzeptiert wie du bist?

Esra: Ach ne, das wäre ja zu schön. Einige Freundschaften sind dadurch auch schon kaputt gegangen. Aber die Leute kannten mich eigentlich wie ich wirklich bin. Ich sage meine Meinung offen und fertig. Wer damit nicht zurecht kommt, hat Pech. Ich sage es ja auch nicht auf eine beleidigende Art, sondern weiß, wie ich mich auszudrücken habe. Und ich kann nichts dafür, wenn jemand nicht damit zurechtkommt. Also ich bin so wie ich bin und wenn jemand ein Problem damit hat, dann hat er Pech. Dann soll er sich anderweitig orientieren oder soll sich andere Freunde suchen meinetwegen. Naja, ich bin schon oft angeeckt, auch bei Popstars. Und auch danach, aber auch schon davor. Seitdem ich denken kann bin ich so, wie ich heute bin, das ist Fakt. Ich glaube man kommt auch nicht gut an, wenn man so eine Schüchternheit in Person ist. Menschen suchen Probleme und finden diese auch, egal ob man offen ist, schüchtern ist oder erfolgreich ist. Irgendein Problem findet sich immer. Das ist die Denkweise dich mich dazu gebracht hat, dass mich nicht interessiert was andere über mich denken. Man versucht immer die Nadel im Heuhaufen zu finden und diese findet man dann auch.

Infinita: Möchtest du unseren Lesern zum Schluss noch etwas mit auf den Weg geben?

Esra:  Gebt niemals auf, egal was für Träume ihr habt! Ihr könnt es schaffen, auch wenn es Wochen, Monate , vielleicht auch nur ein paar Tage oder sogar Jahre dauert, das ist kackegal. Es funktioniert immer. Irgendwann erreicht ihr euer Ziel. Glaubt daran. Ich habe daran geglaubt und bin glücklich da, wo ich jetzt heute bin. Ihr werdet das auch schaffen! Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch. Und nicht vergessen, wir sind alles Menschen und nicht irgendwelche Außerirdischen oder sonst was. Also ich bin kein Stück besser als ihr oder so eine Mariah Carrie oder ein Robbie Williams oder ein Elyas M’Barek. Die sind auch kein Stück besser als ihr. Die haben vielleicht ein kleines bisschen härter gearbeitet und haben dann den gewissen Menschen getroffen und haben dann das erreicht, wo sie heute sind. So! Ich hab es selber in die Hand genommen, bin zum Popstars-Casting gegangen und bin heute wo ich bin. Also will ich quasi nur im kurzen Text sagen: Niemals aufgeben! Ich habe auch niemals aufgegeben und jetzt seht ihr ja wo ich bin.

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