Im Gespräch mit Bahar

Im Gespräch mit Bahar
Als Ex-Sängerin der Girlgroup Monrose weiß Bahar wie es sich anfühlt ganz oben in den Charts zu stehen. Nun möchte die selbstbewusste und sympathische Türkin als Solokünstlerin an diesen Erfolg anschließen. Am 30.01. wird ihr Debütalbum “Bullets of Love” veröffentlicht und bereits jetzt schauen wir uns das Album genauer an. Im Interview verrät uns Bahar was hinter den einzelnen Songs steckt, wie die Vorbereitungen laufen und welche Pläne sie für das aktuelle Jahr hat.

 

Infinita: Liebe Bahar, erst einmal vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Wie geht es dir? Ist die Zeit vor einem Album-Release sehr stressig?

Bahar: Ja so ziemlich! Viele PR Termine, viel Planung und Organisation fressen die Stunden am Tag! Aber so steigt die Freude und Nervosität des Album Releases von Tag zu Tag.

Infinita: Am 30.01 ist es soweit und dein Album „Bullets of Love“ veröffentlicht. Was erwartet uns?

Bahar: Ein gemischtes Album mit ethnischen Einflüssen, Hip Hop und RnB Styles mit Pop Elementen. Sehr viel Unabhängigkeit. Und eine erwachsene Bahar. Sehr lange habe ich an dem Album gearbeitet nun bin ich endlich bereit es rauszuschießen. Wie Bullets of Love

Infinita: “Bullets of Love” wird dein Debüt als Solokünstlerin. Inwiefern unterscheidet sich die Arbeit an einem Soloalbum zu der Arbeit an einem Album von Monrose? Ist der Druck größer?

Bahar:  Der Unterschied ist sehr viel größer. ich habe von der ersten Sekunde an mitgearbeitet. Entworfen, geschrieben, koordiniert und bin künstlerisch tätig gewesen. Zu Monrose Zeiten war der Druck auch hoch, immer wieder dem Stand und dem Maß der Erfolge anzuknüpfen. Dennoch habe ich heute mit dem Album BULLETS OF LOVE gemerkt, dass ich noch viel mehr kann. Und das macht mich am Ende des Tages glücklich.

Infinita: Wahrscheinlich sind Songs wie “Party hard” und “Medusa” ohne tiefere Bedeutung und  sollen einfach nur gute Clubsongs sein, doch stecken hinter den eher ruhigeren Liedern wie “Teen Crush” oder  auch “Placebo” Geschichten aus deinem Leben? Was hat dich inspiriert?

Bahar: Party Hard und Medusa sind für mich auch durchaus Gefühlsmomente. Sich fallen zu lassen und komplett durchzudrehen. Mit jeder Haut und Faser seines Körpers etwas zu spüren, das ist PARTY HARD für mich. Wie auch Medusa, die für mich den Orient repräsentiert. Somit meine Herkunft. Vielleicht nicht lyrisch aber melodisch.
Jeder liebt einmal ganz stark. Mit seinem ganzen Herzen. Diese Liebe werde ich nie vergessen können. Nichts und niemand wird je diesen Platz einnehmen können. Das ist Teen Crush. Placebo handelt von meinen Erfahrungen während und nach Monrose. Meinen Platz zu finden.

Infinita: Black-Music ist ja immer ein Stück weit mit Sex verbunden. Verträgt sich das mit deinen türkischen Wurzeln? Oder anders gefragt: Erfährst du Unterstützung deiner Eltern oder gibt es da hin und wieder Probleme?

Bahar: Da muss ich schmunzeln. Ich habe auch Sex. Nicht alle türkischen Familien sind gleich. Warum sollte das Thema Sex also ein Problem darstellen? Meinem Papa ist, wie jedem anderen Vater auch, unwohl bei dem Gedanken, aber das hat nichts damit zu tun, dass er Türke ist. Und natürlich werde ich von meinen Eltern super unterstützt, sonst hätte ich nicht mit bereits 10 Jahren Gesangsunterricht bekommen. Wenn man in diesem Beruf keine Rückenstärkung hat, geht man daran kaputt.

Infinita: Alles in allem muss man sagen, dass dich dieses Album mit Songs wie “Drank” wie ein Bad Girl wirken lässt,  ganz im Gegensatz zu deiner Rolle in Monrose. Ist dies nun deine wahre Seite oder woher kommt dieser Imagewechsel?

Bahar: Auch hier muss ich wieder lachen. Bei Monrose war ich ein Teil einer Band. Der Teil Bahar von Monrose der war und bin ich auch. Ich kann eine Lady sein. Ich kann aber auch ein Bad Girl sein. Ich höre Pop, aber auch Hip Hop. Für mich ist das kein Image Wechsel. Nur eine Seite die ich nun mehr zum Vorschein bringe, welche die Außenwelt nicht oft wahrgenommen hat.

Infinita: Zu Monrose-Zeiten standen soziale Medien wie Facebook noch nicht so im Mittelpunkt wie heutzutage. Erhältst du mehr Feedback? Und wie gehst du mit den “ungefilterten” Kommentaren um?

Bahar: Die bösen und verletzenden Kommentare blende ich aus! Das tut nur unnötig weh. Für konstruktive Kritik bin ich zu haben. Für Gelaber habe ich keine Zeit. Ich find die sozialen Netzwerke einerseits gut, weil man den Fans näher steht. Aber es macht auch vieles kaputt. Homepages haben nicht mehr den Wert, den sie mal hatten. Jeder ist mittlerweile ‚etwas‘, denn eine ‚Facebook Fan Page‘ ist schnell aufgebaut. Das macht leider einiges kaputt. Weil der Konsument ständig mit Material gefüttert wird und nicht mehr filtern kann.

Infinita: Du hast gerade deine Abi Prüfung hinter dir. Kann man gratulieren?  Hast du neben deiner Musikkarriere noch andere Pläne?

Bahar: Oh danke ! Ja ich will studieren.

Infinita: Zum Abschluss möchten wir natürlich auch deine Pläne für die Zukunft ansprechen. Welche langfristigen Ziele verfolgst du?

Bahar: Musikalisch habe ich bereits viele Pläne sammeln können. Aber erst einmal kommt BULLETS OF LOVE am 30.01. raus. Alles Weitere folgt dann.

Infinita: Was hast du dir für das Jahr 2015 vorgenommen? Ist bereits eine Tour geplant?

Bahar: Es gibt eine Autogrammstunden Tour und vereinzelte Auftritte. Die Termine können alle meiner Facebook Page entnommen werden. Eine Tour ist noch nicht in Planung.

Infinita: Möchtest du unseren Lesern zum Schluss noch etwas mit auf den Weg geben?

Bahar: Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr und habt mit der Umsetzung eurer Vorsätze bereits angefangen und seid erfolgreich damit. Ich hoffe, dass wir uns bald mal LIVE erleben können. Bis dahin viel Spaß mit meinem Album ‚BULLETS OF LOVE‘

Eure Bahar

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