Deutsche Umwelthilfe fordert strenge EU-Flottengrenzwerte für CO2-Ausstoß

Deutsche Umwelthilfe fordert strenge EU-Flottengrenzwerte für CO2-Ausstoß
Seit Jahren ein Diskussionsthema bei dem man durchgreifen muss, der Schadstoffausstoß und dies wurde nun von der Deutschen Umwelthilfe ins Visier genommen. Wird man diesbezüglich auf ein Ergebnis kommen?

Die DUH fordert Bundeskanzlerin Merkel auf ihre Richtlinienkompetenz endlich für Klima und Menschen und nicht länger zur Profitsteigerung der Autokonzerne auszuüben. Scheitern der Klimaschutzvorgaben für den Verkehrssektor birgt ein enormes Kostenrisiko in Milliardenhöhe durch Ausgleichszahlungen.

Die DUH fordert eine Minderung des Flottengrenzwerts um 60 bis 70 Prozent bis 2030. Der deutsche Projektionsbericht 2017 im Auftrag des Bundesumweltministeriums prognostiziert für den Zeitraum 2021 bis 2030, dass in den Sektoren Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Abfall (Nicht-ETS-Sektoren) bis zu 300 Millionen Tonnen CO2 zu wenig eingespart werden. Für die dafür zu erwerbenden Emissionsrechte ab 2021 werden die Preise im europäischen Binnenmarkt ansteigen, so dass die Bundesregierung mit Kosten in Milliardenhöhe rechnen muss.

Neben einer Nachschärfung des Vorschlags muss die EU-Kommission schnellstmöglich ein Testverfahren für die Ermittlung der CO2-Emissionen auf der Straße entwickeln. Dieses Verfahren soll ab 2024 in das Zulassungsverfahren für neue Pkw-Typen einfließen. Für dieses Jahr schlägt die EU-Kommission eine Überprüfung der neuen CO2-Verordnung vor.

Auch sollten die Maßnahmen hoffentlich in dem Zeitraum auch eingehalten werden, denn so langsam wird uns das die Umwelt auch spüren lassen oder die durch den Skandal verärgerten Verbraucher dessen Dieselfahrzeuge zu nichte gemacht wurden. Aber durch die Sammelklagen die noch eingeführt werden möchten, noch vor der Verjährung wird es noch eine Spannende Zeit, bis dahin.

 

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